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Parodontologie

Parodontologie in der Innenstadt Münchens: Feste Zähne, gesundes Zahnfleisch

Manche Parodontitispatienten haben mit immer wieder aufflammenden Entzündungsherden zu kämpfen. Gerne erklären wir Ihnen, was hilft. Um detaillierte Informationen zu erhalten, können Sie jederzeit in unsere Zahnarzt-Praxis in München kommen.

Was Sie in unserer Praxis in München erwartet

  • Prof. Dr. Gahlert ist Facharzt für Parodontologie mit mehr als 35 Jahren Erfahrung
  • PD Dr. Röhling behandelt Parodontitispatienten seit mehr als 10 Jahren
  • Fokus auf schwere Formen der Parodontitis
  • Schmelzmatrixproteine für eine bessere Regeneration der, Zahnhaltefasern, dadurch wieder festere Zähne
  • individuelle Risiko-Nutzen- Abwägung mit Angabe von Erfolgswahrscheinlichkeiten
  • schnelle Terminvergabe


Parodontitis nicht nur behandeln, sondern in den Griff bekommen

Parodontitis gehört zu den Volkskrankheiten. Mehr als 40 % der über 65-Jährigen haben eine chronische Zahnbetterkrankung, aber auch mehr als 20 % der über 35-Jährigen sind betroffen. Viele Patienten leiden ihr ganzes Leben lang unter typischen Symptomen wie Zahnfleischbluten, geschwollenem Zahnfleisch, freiliegenden Zahnhälse, Kälte- und Hitze-Empfindlichkeit, Mundgeruch oder lockeren Zähnen.

Die Hartnäckigkeit der Erkrankung ist auf Bakterien zurückzuführen, die sich permanent in Zahnfleischtaschen oder Zahnzwischenräumen angesiedelt haben. Manche Patienten glauben irgendwann nicht mehr daran, dass die Erkrankung zuverlässig behandelbar ist. Ihnen sei gesagt: Es ist durchaus möglich, Parodontitis in den Griff zu kriegen!

Schritt für Schritt Richtung Zahngesundheit

Der Erfolg der Behandlung hängt maßgeblich vom Therapiekonzept ab, das auf jeden einzelnen Patienten zugeschnitten sein sollte.

Folgendes Konzept hat sich bewährt:

1. Schritt: Genaue Analyse des Status quo

Zuerst muss jeder betroffene Zahn genau analysiert werden. Bei Parodontitis bilden sich immer Zahnfleischtaschen, das heißt zwischen Zahnwurzel und Zahnfleisch befindet sich ein Spalt und ein Teil der Zahnhaltefasern ist zerstört worden. Anhand einer Taschentiefenmessung lässt sich die Tragweite der Zahnbetterkrankung feststellen. Bei einer leichten Parodontitis reicht eine professionelle Zahnreinigung aus, häufig in Kombination mit einer sogenannten Kürettage (Ausschabung).

2. Schritt: Tiefenreinigung durch Kürettage

Grundlage jeder Therapie ist eine Optimierung der Mundhygiene. Schließlich gilt es, die Bakterien bestmöglich zu entfernen, die zur Zahnbettentzündung geführt haben. Im Rahmen einer professionellen Zahnreinigung werden Zahnbeläge (Plaque) selbst an schwer zugänglichen Stellen entfernt, zum Beispiel zwischen den Zähnen oder in den tieferen Regionen der Zahnfleischtaschen. Außerdem erfahren Sie individuell, wo spezifische Putzfehler auftauchen und welche Zähne einer besonderen Aufmerksamkeit bedürfen.

3. Schritt: Reinigung der Zahnfleischtaschen mit Scaling

Bakterielle Beläge und feste Ablagerungen, sogenannte Konkremente, können sich auch an den Zahnhälsen und an den Zahnwurzeln in der Tiefe bilden. Unter örtlicher Betäubung werden sie mit speziellen Instrumenten entfernt. Diese Therapie nennt man „subgingivales Scaling“. Die Glättung der erreichbaren Oberflächen reduziert das Risiko einer erneuten Bakterienbesiedelung.

4. Schritt: Chirurgische Intervention 

Hat das Scaling noch nicht zum Erfolg geführt, ist der nächste Behandlungsschritt eine Öffnung des Zahnfleisches. Es wird an den entzündeten Stellen durch kleine Schnitte zurückgeklappt, um die Wurzeloberfläche gezielter reinigen und glätten zu können. Dank örtlicher Betäubung ist der Eingriff schmerzfrei. Im Anschluss wird die Wunde vernäht, die in der Regel nach einer Woche verheilt ist.

Bessere Regeneration mit Schmelzmatrixproteinen:

Prof. Dr. Gahlert und PD Dr. Röhling nutzen sogenannte Schmelzmatrixproteine, die den Knochen und Zahnfleischfasern schneller wachsen lassen. Die biologisch aktiven Eiweißstrukturen helfen, den Zahnhalteapparat wiederherzustellen, der sich im Rahmen der Parodontitis zurückgezogen hat oder sogar zerstört wurde. Obwohl die Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkundebestätigt hat, dass es sich um ein wirkungsvolles und sicheres Verfahren handelt, ist es längst noch kein Standard in der Parodontitistherapie.