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Bruxismus-Behandlung in München: Schiene gegen Zähneknirschen

Wer unter Bruxismus leidet, drückt die Zähne im Ober- und Unterkiefer unbewusst aufeinander und knirscht. Dabei wirken enorme Kräfte. Sie sind um das 10-Fache höher als der Druck, der beim Kauen entsteht. Deshalb kann Bruxismus zu ernsten Zahnschäden und Begleiterkrankungen führen. Gerne informieren wir Sie, wie wir Zähneknirschen in unserer Münchner Praxis behandeln.

Inhalt:

Warum zu unserer Praxis in München?

  • Erfahrung: Prof. Dr. Gahlert ist seit 35 Jahren zahnärztlich tätig, PD Dr. Röhling seit 10 Jahren.
  • Individualität: Wir interessieren uns für Sie als ganzen Menschen, um das Gesamtbild Ihrer Problematik vor Augen zu haben und die individuell passende Therapie zu finden.
  • Interdisziplinäre Behandlung: Bei Bedarf arbeiten wir mit anderen Fachärzten zusammen, um Ihren Bruxismus zu behandeln.
  • Eigenes Dentallabor: Dank unserem angeschlossenen Labor ist eine schnelle Herstellung der Knirscherschiene nach deutschen Qualitätsstandards möglich.
  • Flexibilität: Wir bieten Ihnen Sprechstunden am Abend und auf Wunsch auch am Samstag.

Sie möchten Ihren Bruxismus behandeln lassen? Gerne können Sie einen Termin vereinbaren.



Welche Folgen hat Bruxismus?

Zähneknirschen führt dazu, dass der Zahnschmelz regelrecht zerrieben wird. Dieser Prozess wird an den Kanten der Front- und Eckzähne deutlich sichtbar. Ist der Zahnschmelz zerstört, liegt das gelbliche Zahnbein frei. Aufgrund des hohen Drucks entstehen nach und nach Risse im Zahnschmelz. Haben Sie Zahnfüllungen oder Kronen im Mund, kann es außerdem sein, dass das Material abplatzt.

Aber nicht nur die Zähne werden durch den Bruxismus belastet. Zähneknirschen kann zu folgenden Symptomen führen:

  • Störungen der Kiefergelenkbewegungen
  • Kieferschmerzen und Knackgeräusche des Kiefergelenks
  • Gesichts- und Kopfschmerzen
  • Ohrenschmerzen und Ohrgeräusche
  • Nacken- und Schulterbeschwerden
  • Absinken des Bisses

Darüber hinaus zeigte eine Studie, dass sich bei Bruxismus-Patienten mit Parodontitis die Entzündungen verschlimmerten.

Den Ursachen des Zähneknirschens auf der Spur

Der Bruxismus hat unterschiedliche Ursachen, teilweise treten sie gemeinsam auf:

  • chronischer Stress
  • Fehlhaltungen
  • Schlafapnoe
  • Zahnfehlstellungen oder Zahnlücken, die einen korrekten Zusammenbiss von Ober- und Unterkiefer verhindern
  • fehlerhafte Zahnversorgungen
  • Unfall oder Gewalteinwirkung
  • Parodontitis

So behandeln wir Bruxismus

Zähneknirschen ist unbewusst. Deshalb ist es kaum kontrollierbar. Die meisten Patienten knirschen nachts, so dass sie es nicht einfach abstellen können. Deshalb ist eine Behandlung notwendig. Nur so können Sie Ihre Zähne schützen und Begleiterkrankungen lindern.

Ein Bruxismus muss umfassend behandelt werden. Wir beseitigen alle Ursachen, damit Sie wieder beschwerdefrei sind. Unsere Aufgabe ist es, zuallererst Ihren Zahnschmelz, mögliche Zahnfüllungen und Keramikversorgungen zu schützen. Wir prüfen, ob ein fehlerhafter Zusammenbiss Ihres Ober- und Unterkiefers vorliegt. Schon eine zu hohe Krone kann der Grund sein, warum Sie unbewusst mit den Zähnen knirschen.

Wenn andere Ursachen zum Tragen kommen, kann eine individuell angepasste Aufbissschiene aus Kunststoff helfen. Die „Knirscherschiene“ eignet sich insbesondere für Menschen mit einem Schlaf-Bruxismus.

Nach der Untersuchung nehmen wir einen Abdruck, damit Ihre Knirscherschiene angefertigt werden kann. Sie wird entweder für Ihren Ober- oder für Ihren Unterkiefer hergestellt und sollte regelmäßig getragen werden. Setzen Sie die Schiene jeden Abend ein, bevor Sie sich schlafen legen. Der hohe Druck, der beim Knirschen entsteht, kann Ihren Zähnen dann nichts mehr anhaben. Die Schiene fängt ihn ab. Anfangs haben viele Patienten ein Fremdkörpergefühl, aber die meisten gewöhnen sich schnell an die Schiene im Mund. Wenn Sie die Schiene kontinuierlich tragen, stellt sich schon nach ein bis zwei Wochen eine Linderung der Symptome ein.

Die Knirscherschiene ist zwar eine wichtige Maßnahme, kann aber die eigentliche Ursache des Bruxismus nicht beheben. Deshalb arbeiten wir mit Fachärzten der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, der Orthopädie und Psychosomatischen Medizin sowie der Psychotherapie und Physiotherapie zusammen. Indem Sie Stress reduzieren, können Sie auch selbst dazu beitragen, das Zähneknirschen zu verringern. Gerne können Sie sich auch in unserer Praxis von unseren Zahnärzten beraten lassen. Unter +49 89/23 66 800 oder unter welcome@oralchirurgie-t1.de können Sie einen Termin vereinbaren. Wir freuen uns auf Sie!